ÜBER UNS

Wer wir sind 

Der Migrantinnenverein Frankfurt e.V ist Mitglied beim Bundesverband der Migrantinnen e.V.. Der Bundesverband der Migrantinnen ist ein bundesweiter Zusammenschluss von migrantischen Mitgliedsgruppen aus zahlreichen deutschen Städten. Der Verband ist seit 2007, als erster Migrantinnenverband, Mitglied im Deutschen Frauenrat. Als Selbstorganisation von größtenteils türkeistämmigenFrauen liegt unser Fokus im Rahmen der Arbeit primär auf der Stärkung der Schnittstellen zwischen Integration und Frauen- und Gleichstellungspolitik.

Was wir wollen

Wir möchten mit unserer Arbeit sowohl die soziale, als auch die politische Inklusion und Partizipation von Frauen mit einem Migrationshintergrund fördern. Dazu gehört die Teilhabe in allen Lebensbereichen wie Bildung, Arbeit und Beruf, Soziales, Kultur, Recht und Politik. Im Mittelpunkt dieser Bemühungen steht der Ausbau des interkulturellen Dialogs und Austausches. Unser Ziel ist es, dass Frauen aller Kulturen unabhängig von ihrer Nationalität ein Angebot in den Stadtteilen geschaffen wird. Dadurch möchten wir fördern, dass sich Frauen untereinander besser kennenlernen, sich näher kommen  und ein langfristiger Kontakt zwischen den Nachbarinnen entsteht. Ein wesentliches Ziel unserer Arbeit ist die Schaffung eines Dialogs zwischen Frauen mit einem Migrationshintergrund und der Mehrheitsgesellschaft, sodass eine gemeinschaftliche Gesellschaft zustande kommt.

Was wir tun

Wir bieten in verschiedenen Stadtteilen Frankfurts niedrigschwellige Angebote an. In Ginnheim organisieren Frauen im Rahmen des Nachbarschaftsbüros wöchentlich diverse Kurse zur Freizeitgestaltung. Dazu gehören beispielsweise ein Nähkurs und ein Malkurs. Im Stadtteil Niederrad werden regelmäßig Frauencafes zur Förderung der sozialen, kulturellen und politischen Partizipation veranstaltet. Zudem finden die Frauencafes häufig in Form von Informationsveranstaltungen oder interaktiven Workshops statt, die eine aktive Beteiligung der Teilnehmerinnen fördern. Unsere Stadtteilarbeit in Niederrad erhält die Unterstützung der Caritas.

Neben niedrigschwelligen Angeboten setzten wir uns gegen rassistische Ressentiments und die öffentlich-mediale Konstruktion von Stereotypen und geschlechtsspezifischen Rollenbildern ein, die eine Objektifizierung und Benachteiligung von Frauen herbeiführen. 

Wir sind uns bewußt, dass die gesellschaftlich strukturierte Benachteiligung von Frauen nur ein Ende finden kann, wenn das Engagement sowie die Ziele und Bemühungen von Frauen mit einem Migrationshintergrund und denen der Mehrheitsgesellschaft zusammengeführt werden. Wir wollen deshalb gemeinsam mit allen Menschen, die der geschlechtsspezifischen Benachteiligung ausgesetzt sind, für die Verbesserung unserer Lebensbedingungen und für eine gleichberechtigte Gesellschaft einstehen. Wir verstehen Integration als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die sowohl von der Mehrheitsgesellschaft, als auch Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrungen umgesetzt werden muss.